Neues Konzept
Mit der Ausstellung bietet das Steinmetzhandwerk einen neuen Blick auf den Friedhof als Trauerort und Ort der Erinnerung.
Was ist neu an dem Konzept? Im Mittelpunkt stehen nicht gestalterische Fragen, sondern die Bedürfnisse trauernder Menschen. Diesen Bedürfnissen, die sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert haben, will man mit neuen Angeboten entsprechen. Der Friedhof soll für Hinterbliebene ein guter Ort und kein Ort der Pflichterfüllung sein.
Mehr als 2500 Verantwortliche aus Politik, Friedhofsverwaltungen und kirchlichen Einrichtungen sind zur Ausstellung und den Fachvorträgen eingeladen worden. „Für uns ist es außerordentlich wichtig, vor allem Entscheidungsträger aus der Politik, für dieses Thema zu sensibilisieren“ so der stellvertretender Vorstand des BDG´s (Bund deutscher Grabsteinhersteller), Alexander Hanel. „Hier herrscht oft noch ein Informationsdefizit, was beispielsweise Bestattungsformen und deren Konsequenzen betrifft. Deswegen sind wir in unserer Region erster Ansprechpartner gerade was Friedhofsreformen, Neuanlage von modernen Grababteilungen und die Weiterentwicklung des Friedhofswesen betrifft. Wir alle tun gut daran, unsere Friedhofskultur zu bewahren.“ meint Hanel. Die Ausstellung läuft noch bis 3. April in der Parochialkirche, in der Klosterstrasse 67, in Berlin.
